Lanz + Precht

Lanz + Precht

In dem ZDF-Podcast sprechen Markus Lanz (Journalist, Talkshow-Moderator) und Richard David Precht (Philosoph, Schriftsteller) über die gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit. Informativ, inspirierend, kontrovers: „Lanz + Precht“ ist der wöchentliche Gedankenaustausch zweier Menschen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind. Immer freitags, überall wo es Podcasts gibt. *** Credits: Producer: Lucas Raßbach, Redaktion: Monika Fabricius und Simon Schuling, Postproduktion: Dominik Völkl, Redaktion ZDF: Henning Brekenkamp und Marc Lovric ***
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Resumen del episodio

In diesem Gespräch diskutieren Markus und Richard mit der Molekularbiologin Hanna Heikenwelter über den aktuellen Stand der Krebsforschung, die Bedeutung von KI sowie die evolutionären Grundlagen von Mutationen. Sie thematisieren Risikofaktoren wie Übergewicht, die Rolle des Immunsystems beim Altern und die Herausforderungen durch Chemotherapien. Die Diskussion beleuchtet zudem die biologischen Mechanismen der Krebsentstehung, den Einfluss von chronischem Stress auf das Immunsystem sowie die Zukunft der personalisierten Medizin. Abschließend werden die Bedeutung von Prävention und evidenzbasierten Lebensstilentscheidungen zur Krebsvermeidung hervorgehoben.

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Der sagte, dass wir mittlerweile in der Lage sind, jeden zweiten Krebspatienten wieder gesund zu machen.

00:01:06 · Ein Onkologe beschreibt den medizinischen Fortschritt bei der Heilung von Krebspatienten.

Jetzt wissen wir das erste Mal in der Geschichte, was wir tun sollen. Jetzt ist es tatsächlich zu einem Umsetzungs-, Finanzierungs- und einer Frage der Zeit geworden.

00:04:17 · Die Expertin erklärt, dass die Krebsforschung nun vor der Herausforderung der praktischen Umsetzung steht.

Das nannte man Petos Paradoxon, weil man gedacht hat, wenn Krebs hauptsächlich durch zufällige Mutationen entsteht [...] dann müssten ja große Lebewesen wie Wale oder Elefanten oder Giraffen viel früher Krebs bekommen. Und das tun sie aber nicht.

00:16:28 · Es wird erklärt, warum große, langlebige Tiere trotz ihrer hohen Zellzahl nicht proportional häufiger an Krebs erkranken.

Also so eine mRNA-Spritze ist keine Impfspritze, sondern eine Therapiespritze.

00:25:29 · Der Sprecher unterscheidet zwischen präventiven Impfungen und der therapeutischen Anwendung von mRNA zur Behandlung bestehender Tumore.

Die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, sich impfen lassen. Also das sind wirklich die großen Punkte, mit denen man die Hälfte der Krebsfälle verhindern könnte.

00:44:29 · Hanna erläutert, dass grundlegende medizinische Vorsorgemaßnahmen einen entscheidenden Beitrag zur Krebsprävention leisten können.

Episodios

272-

#268 (Krebsforschung – Grund zur Hoffnung?)

In diesem Gespräch diskutieren Markus und Richard mit der Molekularbiologin Hanna Heikenwelter über den aktuellen Stand der Krebsforschung, die Bedeutung von KI sowie die evolutionären Grundlagen von Mutationen. Sie thematisieren Risikofaktoren wie Übergewicht, die Rolle des Immunsystems beim Altern und die Herausforderungen durch Chemotherapien. Die Diskussion beleuchtet zudem die biologischen Mechanismen der Krebsentstehung, den Einfluss von chronischem Stress auf das Immunsystem sowie die Zukunft der personalisierten Medizin. Abschließend werden die Bedeutung von Prävention und evidenzbasierten Lebensstilentscheidungen zur Krebsvermeidung hervorgehoben.

23 oct. 2026
271-

#267 (Verlernen wir das Denken?)

In dieser Episode erörtern die Sprecher den tiefgreifenden Wandel des menschlichen Selbstverständnisses durch den technologischen Fortschritt und die Rolle der KI. Das Gespräch spannt den Bogen von neurowissenschaftlichen Fragen zur Emergenz des Bewusstseins bis hin zu philosophischen Reflexionen über Descartes und die Gefahr einer 'vierten narzisstischen Kränkung'. Zentral ist die Debatte um das 'kognitive Auslagern' von Denkprozessen. Während die schnelle Verfügbarkeit von Informationen das tiefe Verstehen und die persönliche Reflexion zu verdrängen droht, wird auch das Potenzial der KI als konstruktiver Sparringspartner aufgezeigt, sofern sie zur Erweiterung statt zum Ersatz menschlicher Fähigkeiten genutzt wird.

16 oct. 2026
270-

#266 („Die Linke“ und der Antisemitismus-Vorwurf)

Der Podcast beginnt mit einer Rückblende auf eine legendäre Fernsehsendung vor 15 Jahren und geht über in eine tiefgreifende Analyse der aktuellen politischen Lage innerhalb der Linkspartei, insbesondere im Hinblick auf die Rolle von Antisemitismus und den Generationenkonflikt nach dem Gaza-Krieg. Die Diskussion beleuchtet zudem die Debatte um Antisemitismus-Vorwürfe in der Berliner Linken sowie die Problematik unklarer Definitionen. Des Weiterhin wird die politische Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs und die Verschiebung von Solidaritätslinien thematisiert. Es wird analysiert, wie postkoloniale Narrative dazu führen können, dass historische Verbrechen ausgeblendet werden und sich neue, teils problematische Identitäten entwickeln, die den Fokus auf den Kampf gegen westlichen Imperialismus legen.

09 oct. 2026
269-

#265 (Droht die KI-Apokalypse?)

In dieser Episode werden die existenziellen Ängste und apokalyptischen Szenarien im Zusammenhang mit der Entwicklung autonomer KI-Agenten diskutiert. Dabei wird zwischen herkömmlichen Werkzeugen und Agenten unterschieden, die eigenständig agieren können, was sowohl technologische als auch psychologische Risiken für die Gesellschaft birgt. Zudem werden die zunehmende Autonomie von KI-Agenten bei der Umgehung von Beschränkungen sowie die ökologischen Folgen durch den enormen Energieverbrauch von Rechenzentren thematisiert. Das Gespräch analysiert zudem, ob die Warnungen vor existenziellen Bedrohungen als Marketinginstrument der Tech-Giganten dienen könnten.

02 oct. 2026
268-

#264 (PISA: Ein Desaster mit Ansage)

In dieser Episode werden die alarmierenden Ergebnisse der PISA-Studie und der damit einhergehende Rückgang der Lesekompetenz in Deutschland kritisch analysiert. Die Sprecher thematisieren den Verlust der Lehrerautorität, die Herausforderungen bei der Integration sowie die Gefahr einer Nivellierung von Leistungsstandards durch ein Streben nach Gleichheit. Darüber hinaus wird eine Bildungsrevolution gefordert, um den kognitiven Wert des Lesens im Zeitalter von KI und digitalen Ablenkungen zu bewahren. Dabei werden internationale Vorbilder wie England und Estland herangezogen, um alternative Wege für eine wissensorientierte und talentfördernde Lehrerausbildung aufzuzeigen.

25 sep. 2026